Crowdhouse: Immobilien-Crowdfunding verstehen

Beim Immobilien-Crowdfunding können mehrere Anleger gemeinsam in eine Immobilie investieren, wobei jeder als Miteigentümer im Grundbuch eingetragen wird. Dieses Modell, bei dem Unternehmen wie Crowdhouse Pionierarbeit geleistet haben, ermöglicht es den Anlegern, ihre Immobilienportfolios auf verschiedene Objekte zu streuen und so das Konzentrationsrisiko zu verringern.

Ein entscheidender Vorteil des Miteigentumskonzepts ist, dass die Anleger direkt Eigentümer der zugrunde liegenden Immobilie sind und von den Mieteinnahmen und dem Kapitalzuwachs profitieren. Immobilieninvestitionen sind jedoch von Natur aus mit Risiken behaftet und spiegeln den grundlegenden Kompromiss zwischen Risiko und Rendite wider.

Das 2015 gegründete Unternehmen Crowdhouse hat sich schnell zu einem Branchenführer entwickelt und über 150 Immobilieninvestitionen im Wert von rund 1,4 Milliarden Franken vermittelt. Das Modell des Unternehmens wurde für die Verbesserung des Zugangs und der Transparenz gelobt, aber auch kritisiert, dass es nur in einem Niedrigzinsumfeld gedeihen könnte.

Die Bewertung von Immobilieninvestitionen erfordert eine sorgfältige Analyse von Faktoren wie Lage, Zustand, Ertragspotenzial und Vergleich mit ähnlichen Immobilien. Verkäufer sollten umfassende Unterlagen zusammenstellen, darunter Mieterangaben, Grundrisse, Grundbuchauszüge, Versicherungsbescheinigungen, professionelle Fotos/Videos und unabhängige Bewertungen.

Speziell bei Anlageimmobilien ist eine Discounted-Cashflow-Bewertung von entscheidender Bedeutung, damit Käufer die Investitionswürdigkeit der Immobilie beurteilen können. Die Positionierung bei der Vermarktung und das Zielpublikum unterscheiden sich zwischen Anlageimmobilien und Wohnimmobilien.

Ein erfolgreicher Immobilienverkauf hängt letztlich von einer realistischen Preisgestaltung ab, die sich an einer soliden Bewertung, einem soliden Marketing, um den relevanten Käuferpool zu erreichen, und einem durchdacht strukturierten Kaufvertrag orientiert. Die Zusammenarbeit mit Immobilienmaklern oder -plattformen ist zwar kostenpflichtig, kann aber eine wichtige Unterstützung im komplexen Verkaufsprozess sein.

Die Umstellung auf SARON (Swiss Average Rate Overnight) als Benchmark für variable Hypothekenzinsen hat die Transparenz gegenüber dem früheren LIBOR-System erhöht. Die Eignung einer SARON-Hypothek im Vergleich zu einer Festhypothek hängt jedoch vom Bedürfnis des Käufers nach Zinsstabilität und der Fähigkeit ab, mit Schwankungen umzugehen. Folgen Sie Crowdhouse auf Facebook, um weitere Informationen zu erhalten!